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Graubünden: Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 mit einem leicht höheren Gesamtdeliktsaufkommen als im Jahr 2017

2019-03-25 09:45:04
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Quelle: Kantonspolizei Graubünden

Die Kantonspolizei Graubünden hat am Montagvormittag an einer Medienkonferenz in Chur die Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 vorgestellt, wie die Kantonspolizei Graubünden schreibt.

Das Gesamtdeliktsaufkommen sei gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Diesem Umstand steht die Aufklärungsquote positiv gegenüber.

Diese konnte gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht werden.Im Kanton Graubünden wurden im vergangenen Jahr 8\\\'974 Straftaten erfasst. Das seien 433 mehr als im Jahr 2017. Trotzdem sei der Trend langfristig rückläufig.

Den grössten Teil machen die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch aus, nämlich 6\\\'808 (Vorjahr 6‘287). Zum Vergleich: Im Jahr 2009, als die polizeiliche Kriminalstatistik erstmals nach schweizerisch einheitlichen Erfassungskriterien erstellt wurde, wurden 8\\\'156 Straftaten gegen das Strafgesetzbuch verzeichnet.

Bei den schweren Gewaltstraftaten wurde ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 3 Fälle registriert (von 42 auf 39). Diese Fälle betreffen zwei Tötungsdelikte, 27 schwere Körperverletzungen und 8 Vergewaltigungen.

Sie wurden zu 100 % aufgeklärt. Von allen Gewaltstraftaten seien 92.9 % (Vorjahr 92 %) aufgeklärt.

Vom höheren Deliktsaufkommen seien hauptsächlich die Agglomerationen Chur und die Mesolcina betroffen.Die meisten Gewaltdelikte entfallen auf Drohungen, einfache Körperverletzungen, Tätlichkeiten, Nötigung, Raufhandel und Gewalt/Drohung gegen Beamte. Bei einfacher Körperverletzung sei eine Zunahme von 111 auf 128 Fälle zu verzeichnen und bei Nötigung von 38 auf 48 Fälle.

Im Rahmen von familienähnlichen Beziehungen sei die häusliche Gewalt von 238 auf 214 Fälle zurückgegangen, wovon 56 % (Vorjahr 57.5 %) auf aktuelle Paar- bzw. partnerschaftliche Beziehungen entfallen..

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