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Blaulicht

Vorsicht vor falschen Polizisten, mehrere versuchte Spoofing-Fälle

2020-03-26 15:00:09
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Quelle: Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt

In den letzten Tagen gingen rund ein Dutzend Meldungen beim Notruf der Kantonspolizei, Telefon 117, von Personen ein, weil sie von einer „Kriminalpolizistin“, einem „Polizeibeamten“, einem „Kommissar“ bzw, wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt mitteilt.

von der „Staatsanwaltschaft“ aufgefordert worden waren, ihnen, aus Gründen der Sicherheit, Geld und Wertsachen auszuhändigen. Die Täter nehmen neuerdings auch Bezug auf die aktuelle Notlage betreffend Corona-Virus, weil sie davon ausgehen, dass ältere Menschen nun grössere Geldbeträge zu Hause aufbewahren.

    Die Täter geben sich als Polizist oder als Kriminalbeamtin aus. Die Hochdeutsch oder seit einiger Zeit auch Schweizerdeutsch sprechenden Anrufer nehmen über eine gefälschte Rufnummer[1] eine Verbindung mit den potentiellen Opfern auf.

Auf dem Telefondisplay erscheint eine offizielle Amtsnummer, so zum Beispiel diejenige einer Polizeiwache oder einer Behörde. Darauf teilen die Betrüger mit, dass die auf Banken deponierten Vermögen nicht mehr sicher seien und man deshalb das Geld abheben und zu sich nach Hause nehmen soll.

Anschliessend werden zivile Polizeibeamte am Wohnort vorbeikommen, um das Bargeld, den Schmuck sowie weitere Wertsachen in Verwahrung zu nehmen und an einem sicheren Ort zu deponieren. Die Täter fordern ihre potentiellen Opfer wiederholt auch auf, das Geld aus Gründen der Sicherheit persönlich in eine andere Stadt oder ins Ausland zu bringen und dort einem „Polizisten“ zu übergeben bzw.

an einem unauffälligen Ort zu hinterlegen.Die Polizei fordert allgemein nicht auf, Geld bei einer Bank bzw. einem Finanzinstitut abzuhebenEbenso wenig fordert die Polizei auf, Geld aus Gründen der Sicherheit in einen anderen Kanton bzw.

ins Ausland zu bringenDie Polizei verlangt nicht, dass man ihr Geld oder Schmuck bzw. weitere Wertgegenstände aushändigtGewähren Sie keinen fremden Personen Zutritt zu Ihrer Wohnung bzw.

zu  Ihrem HausGeben Sie keinerlei Auskünfte über Ihre Vermögenssituation bzw. über vorhandenes Geld, Schmuck und WertsachenSollte sich jemand als Polizist oder Kriminalbeamtin ausgeben und sie auffordern, Geld bei einer Bank bzw.

einem Finanzinstitut abzuheben und dieses aus Gründen der Sicherheit zivilen Beamten zu übergeben, so verständigen Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 117[1]«Call ID-Spoofing»: Es handelt sich dabei um einen «Diebstahl» einer fremden Telefonnummer. Dabei sendet der Anrufer – meist über die Internettelefonie (Voice Over IP) – nebst dem Telefonsignal auch noch die falsche Telefonnummer mit.

Dadurch werde die wahre Identität des Anrufers beim Angerufenen verschleiert. Die meisten Anrufe stammen aus dem Ausland.Peter Gill, Telefon +41 61 267 73 47.

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