Blaulicht

Anpassungen im Waffenrecht treten ab Mitte August in Kraft

2019-06-14 14:45:17
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Quelle: Bundesamt für Polizei

Bern, 14.06.2019 - Die neuen Regeln im Waffenrecht, die das Schweizer Volk am 19. Mai 2019 mit 63,7 Prozent der Stimmen angenommen hat, treten am 15. August 2019 in Kraft, wie das Bundesamt für Polizei schreibt.

Das habe der Bundesrat an seiner Sitzung vom 14. Juni 2019 beschlossen. Im Fokus der administrativen Anpassungen stehen halbautomatische Feuerwaffen.

Für bestimmte halbautomatische Waffen wie zum Beispiel die Sturmgewehre 57 und 90 gelten künftig neue Erwerbsvoraussetzungen, sofern sie nicht direkt von der Armee übernommen werden. Die Waffen können von Schützinnen und Schützen, Sammlerinnen und Sammlern sowie Museen mit einer Ausnahmebewilligung erworben werden.Wer bereits eine solche Waffe besitzt, muss nichts machen, ausser die Waffe sei noch nicht in einem kantonalen Waffenregister verzeichnet.

Dann muss er sie innerhalb von drei Jahren dem kantonalen Waffenbüro melden. Wichtig: Bei Ordonnanzwaffen, die von einer oder einem Armeeangehörigen direkt mit ihrem Austritt aus der Armee ins Privateigentum übernommen werden, gibt es keinerlei Änderungen.Nach der Vernehmlassung zur Verordnung, die am 13. Februar 2019 endete, habe der Bundesrat verschiedene Punkte angepasst, die den Anliegen des Schiesswesens entgegenkommen.

So habe er entschieden, die Auswechslung eines wesentlichen Bestandteils ohne Einholen einer Ausnahmebewilligung zu erlauben. Werden an ausnahmebewilligungspflichtigen Waffen Reparaturarbeiten vorgenommen, braucht es also keine neue Ausnahmebewilligung..

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