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Graubünden: Rückgang der Verkehrsunfälle sowie der im Strassenverkehr verletzter und tödlich verunglückter Personen

2019-03-21 09:30:23
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Quelle: Kantonspolizei Graubünden

Auf den Bündner Strassen sind im 2018 bei insgesamt 2\\\\\\\\\\\\\\\'213 Verkehrsunfällen 13 Personen gestorben, rund ein Drittel weniger als im Vorjahr, wie die Kantonspolizei Graubünden schreibt.

592 Personen wurden bei einem Verkehrsunfall verletzt, was im Vergleich zum Vorjahr einer Abnahme von fast 10 Prozent entspricht. Dies gibt die aktuelle Unfallstatistik des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) wieder.

Bei den Unfällen mit Personenschaden sei ein Rückgang um 12.5 % zu verzeichnen, wohingegen die Unfälle mit Sachschaden um 3.3 % zugenommen haben. Positiv zu werten sei der Rückgang um 31% von 19 auf 13 Personen, die bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt wurden.

Weniger erfreulich sei hingegen der Umstand, dass im Vergleich zu den letzten fünf Jahren mehr Personen schwer verletzt (+16.4 %) wurden. Bei den Verkehrsunfällen, welche von Fahrzeuglenkenden unter Alkoholeinfluss verursacht wurden, könne in den letzten Jahren ein leichter aber kontinuierlicher Rückgang verzeichnet werden.

Nachdem im letzten Berichtsjahr eine Abnahme der Unfälle auf Autostrassen zu verzeichnen war, nahmen diese im 2018 um 13 % zu. Dasselbe gilt für Unfälle auf Autobahnen.

Dort muss ein Anstieg von 8.7 % ausgewiesen werden.Die Anzahl der Motorradunfälle sei im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Erfreulich sei insbesondere, dass sowohl bei den tödlich Verunfallten (-3) als auch bei den Verletzten (-6) ein Rückgang verzeichnet werden kann.

Eine starke Zunahme zeigt sich hingegen bei Unfällen mit E-Bikes (11 auf 29) sowie bei den dabei verletzten Personen (10 auf 24). Ein gegenteiliger Trend sei bei den Unfällen mit Fahrrädern und den dabei verletzten Personen feststellbar.

So seien die Unfälle von 70 auf 58 zurückgegangen und die verletzten Personen von 61 auf 48. Abgenommen haben auch die Fussgängerunfälle (-10) sowie die Zahl der dabei verletzten Personen (-10). 260 Verkehrsunfälle seien auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen.

Der Rückgang um rund 7 % könne ein Indiz dafür sein, dass sich die verstärkte Kontrolltätigkeit in diesem Bereich bewährt hat. Dass Ablenkung im Strassenverkehr weiterhin ein Problem sei und ein grosses Risiko darstellt, weist die Tatsache aus, dass insgesamt 135 aller Verkehrsunfälle auf Unaufmerksamkeit und Ablenkung zurückzuführen sind.

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